Ein Mann. Die Welt. Keine Motoren. Keine Segel.
Dowload Projektexposé, hier: Media und PR
Bestimmt kennen Sie Jules Vernes berühmte Geschichte der Reise um die Erde in 80 Tagen, eine der ganz großen Geschichten die den Stoff bieten aus dem Träume sind.
Vielleicht denken Sie, dass es heutzutage kein großes Kunststück mehr ist eine Reise um die Erde zu unternehmen, wo doch theoretisch jeder in ein Flugzeug steigen und die Welt ohne größere Anstrengung in weniger als 35 Stunden umrunden kann?
Verzichtet man aber auf die Nutzung jeglicher Form von motorisierten und besegelten Transportmitteln, dann bekommt ein solches Unternehmen plötzlich eine völlig andere Dimension. Haben der internationale Flugverkehr, der Welthandel und moderne Kommunikationsmittel in uns die Illusion erschaffen, die Welt sei kleiner geworden und vom Menschen in allen Aspekten beherrschbar, so wird spätestens aus der Perspektive des Reisenden der sich aus eigener Kraft bewegt klar, dass dem nicht so ist.
Dass dem nicht so ist, dafür spricht auch die Tatsache, dass es erst im Jahr 2012 einem Menschen gelungen ist, die Erde alleine und ohne Unterstützung zu umrunden. Vor ihm hat dies nur ein weiterer Mensch geschafft, im Team mit anderen. Um dies ins richtige Verhältnis zu setzen:
mehr als 6000 standen auf dem Gipfel des Mt. Everest.
12 Menschen haben den Mond betreten.
nur eine handvoll haben die Welt aus eigener Kraft umrundet.
und bis heute nur einer allein.
Die 360° WEST Expedition wird diese einzigartige Leistung auf einer ambitionierteren Route noch übertreffen. Folgen sie uns auf dieser einzigartigen Herausforderung!
Was genau ist 360° WEST?
Die 360° WEST Expedition ist eine nahtlose Umrundung des Globus ausschließlich durch die Muskelkraft eines einzelnen Menschen. Die Route verläuft über alle dauerhaft bewohnten Kontinente (Europa, Südamerika, Australien, Afrika und Asien) und die großen Weltmeere (Atlantik, Pazifik und Indischer Ozean). Dabei ist Unterstützung durch Motorisierung, Besegelung oder Begleitfahrzeuge nicht zulässig.
Die 360° WEST Expedition startet an einem bestimmten Ort in Richtung Westen und endet aus Osten kommend wieder an Diesem. Dabei hinterlässt sie, gleich einem Stift mit dem man einen Kreis malt ohne ihn abzusetzen, eine imaginäre ununterbrochene Linie um den Globus über 3 Ozeane und 5 Kontinente.
Die Fortbewegung erfolgt hauptsächlich per Fahrrad und Ruderboot aber auch zu Fuß, schwimmend oder mit anderen muskelkraftbetriebenen Fortbewegungsmitteln wo nötig bzw. dies möglich ist.
Für eine muskelkraftgetriebene Weltumrundung gibt es keine genau festgelegte Route, man muss sie aber zwingend im Einklang mit den Kräften der Natur zu wählen. Aber es gibt Regeln. Offizielle Regeln, und, davon abgeleitet, die individuellen Regeln der Expedition.
Ziele
Das Primärziel der 360° WEST Expedition ist es die Erde nach klar definierten Regeln ausschliesslich durch die Muskelkraft eines einzelnen Menschen zu umrunden.
Mit Hilfe unserer Partner, dem Internet und der Medien werden wir Menschen weltweit mit auf die Reise nehmen und Einblicke in einige der entlegendsten Gegenden der Erde, das Leben der dortigen Bewohner und den Expeditionsalltag ermöglichen. Dies erfolgt sowohl online als auch real, denn:
die 360° WEST Expedition bietet vielfältige Möglichkeiten zur Teilnahme: z.B. durch materielle Unterstützung, Promotion, Dienstleistungen oder als Dachgeber. Weiterhin freuen wir uns über die Gelegenheit zu Vorträgen an Schulen, und es wird die Möglichkeit geben Andreas auf ausgesuchten Teilstrecken zu begleiten.
WIR MÖCHTEN:
- Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten erreichen.
- eine Vorbildfunktion einnehmen und Menschen zur Eigenverantwortung und zum nachhaltigen Denken und Handeln anregen.
- für Abenteuerprojekte als Weg zur Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung werben.
- die Expedition mit dem Ziel der Ausstrahlung im TV dokumentieren.
- gemeinnützige Organisationen und Projekte unterstützen: 360° WEST Charity.
- Den Ozeanrudersport in Deutschland bekannter machen.
Regeln
Die Regeln der Expedition sind selbst auferlegt, da wir primär nicht beabsichtigen Rekorde zu brechen – dennoch sind sie wichtig, denn sie sind der Rahmen für Abenteuer!
- Fortbewegung darf nur durch eigene Körperkraft erfolgen. Motorisierung, Besegelung, Begleitfahrzeuge zur Unterstützung oder Hilfe von Dritten sofern sie unmittelbar der Fortbewegung dient sind nicht erlaubt. Kurz gesagt, Landetappen werden per Fahrrad oder zu Fuß zurück gelegt, Ozeane per Ruderboot überquert, Flüsse und andere Gewässer werden ebenfalls per Ruderboot, Kajak oder schwimmend überquert, sofern keine Brücke vorhanden ist.
- Sämtliche Ausrüstungsgegenstände und Proviant für eine bestimmte Etappe müssen mitgeführt werden. Ein Begleitfahrzeug zur Versorgung ist nicht zulässig.
- Sollte Hilfe in Anspruch genommen werden müssen, so muss die Expedition nach dem Wegfall des Grundes am gleichen Ort fortgesetzt werden, an dem sie unterbrochen wurde.
- Die Expedition muss am gleichen Ort an dem sie begonnen wurde beendet werden, alle Längengrade kreuzen, mindestens ein Paar antipodische Punkte erreichen sowie den Äquator zweimal überqueren.
- Sie muss in eine Hauptreiserichtung führen und mindestens die Länge des Äquators zurücklegen (ca. 40.075 km). Mehrfaches zurücklegen gleicher Strecken zählt nicht und muss von der insgesamt zurückgelegten Strecke abgezogen werden.
- Jede neue Etappe muss genau dort fortgesetzt werden wo die vorige endete.
- Low Budget Ideologie: es muss grundsätzlich immer die günstigste Form gewählt werden, d.h., i.d.R. Übernachtung im Zelt, Mahlzeiten werden selbst zubereitet. Das Annehmen von Einladungen ist zulässig.
AUSNAHMEN
- Das Boot darf in Ausnahmefällen geschleppt werden z.B. bei Annäherung an Land bzw. beim Ablegen, wenn andernfalls Gefahr für die Unversehrtheit des Bootes/der Besatzung besteht. Ozeanruderboote sind systembedingt nur eingeschränkt manövrierfähig und können nur sehr begrenzt gegen starken Wind oder Strömungen bewegt werden.
- Zu dokumentarischen und organisatorischen Zwecken und ggf. im Rahmen eines Teilnahmeprojektes wird Andreas zeitweise von einem Fahrzeug mit Filmteam bzw. seiner Partnerin begleitet werden. Andreas wird zu jeder Zeit autark unterwegs sein, d.h. er wird seine gesamte Ausrüstung inklusive Verpflegung immer selbst transportieren, mit Ausnahme der Etappen auf denen ihn nur seine Partnerin begleitet. Hier kann es vorkommen, dass der Proviant aus praktischen Gründen verteilt wird.